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Von wegen Halloween ? Heute ist Samhain !

Rainer Sturm  / pixelio.de

Samhain, unser ursprünglicher Silvester.

Die Urbayern feierten am 31. Oktober das Ende des Sommers "Samfin" und war ein Fest der positiven Jahresblanz, eine Art Erntedank. Bei Samhain soll Körper, Geist und Seele voll auf seine Kosten kommen. Um das Winternachtsfest gebührend zu feiern, in Freude und Überfluss, erzähle ich euch in diesem Artikel das keltische Jahresfest und seine Rituale.

 Foto: Rainer Sturm pixelio.de

Begriff:Samhain

[ˈsˠəu̯nʲ] („Vereinigung“[1]), auch Samuin oder Samain ['savinʼ]

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Explikation

Unsere Vorfahren hatten nur zwei Jahreszeiten, das Sommer Halbjahr ( Jahrestag ) und das Winter Halbjahr ( Jahresnacht ). Samhain war eben das Silvester der Kelten.
Diese Nacht symbolisiert den Übergang vom alten ins neue Jahr und stellt so einen freien Raum zwischen dem Alten und dem Neuen dar. Unser früherer Silvester war ein besonderer Glückstermin. Für Hochzeiten war das damals die Gelegenheit.
Zu Samhain ist das Tor zur Anderswelt geöffnet. Geerdete und geschützte Menschen haben hier die Möglichkeit, sich mit ihren Ahnen zu verbinden.
Die katholische Kirche assimilierte dieses urgermanische Fest und kreierte daraus "Allerheiligen bzw. Allerseelen".
In diesen Zwischenräumen von altem und neuem Leben ist alles möglich. Es herrschen keine Gesetze und keine Regeln. Die Anderswelt besucht die Menschen und die Menschen treten mit Hilfe von Trance, Rausch und Ekstase in die Welt der Andersmenschen. Alles steht Kopf.

Eine Grundüberzeugung unserer Urbayern war:

"Der Tod allein schafft neues Leben"

Zu Ehren der Ahnen war Samhain bei den Kelten ein sehr bedeutsames Fest.
Das Fest der Verstorbenen und des ungeborenen Lebens leitet die dunkle Jahreszeit ein. Magna Mater ( Große Mutter bzw. Mutter Erde ) legt sich zur Ruhe und bereitet sich für das neue Leben im Frühling vor. In der Nacht von Samhain stehen Tod und Sterben deutlich im Fokus. Wir lassen Altes los und säen Samen für das Neue.

Der Jenseitskontakt wird bewusst hergestellt. Unsere Vorfahren und Verwandten öffnen die Tore der Anderswelt.
Die Urbayern waren überzeugt davon, dass die Toten an Samhain an die Orte ihres früheren Lebens zurück kehren oder ihre Liebsten besuchen.

Rituale zu Samhain

Mein Samhain begehe ich folgendermaßen:

Zu diesem Fest sollten wir für das Vergangene Dankbar sein und uns auf das Neue freuen.
Gedanken an Geld sollten wir nicht verschwenden.
Mit Reichtum dürfen wir nicht prahlen!

Bei hellem Tag räuchere ich unser Haus und uns mit "Aurareinigung und Schutz".
Schützt und erdet euch gut!

Um unseren Ahnen und künftigen Seelen den Weg zu uns zu leuchten eintzünden wir bei Einbruch der Dunkelheit im Garten ein Feuer.
Im Haus stehen viele Kerzen. Diese sollten nach Möglichkeit die ganze Nacht brennen, so seit ihr geschützt und nur lichtvolle Wesen werden euch besuchen.

Um dem vergangen zu Danken und um ein glückliches neues Jahr zu erwarten, essen und trinken wir am Abend in Hülle und Fülle. Die Urbayern schlemmten Schwein bis sie platzten. Das brachte Glück!
Stellt beim Festmahl Bilder eurer verstorbenen Verwandten bzw. Freunde auf, gedenkt ihnen aber ohne Wehmut. Ladet sie ein, am Fest teilzunehmen und erinnert euch an die guten, lustigen Zeiten mit ihnen.
Die Kelten treten mit Hilfe von Trance, Rausch und Ekstase in die Anderswelt ein!

Nach dem Essen erfüllt sich im Haus der Duft des "Erzengel Weihrauchs"

Wenn das Lagerfeuer niedergebrannt ist, werfe ich noch vor dem Schlafen gehen die Räuchermischung "Verbindung mit der Urkraft" oder "Kontakt mit den Naturgeistern" in die Glut.
So kann ich im Traum noch reisen!

Ich wünsche Euch einen wunderbaren Samhain in Freude und Überfluss!

P.S.: Nichts anderes bedeutet der Ausruf "Happy Halloween"!

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Tags: halloween, kelten, samhain, urbayern, kraftbaum, passau, deggendorf, helmut mühlberger, über mich,

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